Aktuelles aus dem Steuerrecht
26.04.2012
Grunderwerbsteuereinnahmen stark gestiegen
Die Einnahmen aus der größten Ländersteuer, der Grunderwerbsteuer, sind im Februar diesen Jahres bundesweit um über 15 Prozent gestiegen. Zu diesem starken Anstieg kam es u. a. durch den in einigen Bundesländern erhöhten Grunderwerbsteuersatz.
Besteuerung kleiner Landwirtschaftsbetriebe
Die Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen soll bei kleineren landwirtschaftlichen Betrieben geändert werden. Hintergrund ist ein Bericht des Bundesrechnungshofs, der die nach Durchschnittssätzen ermittelten Gewinne als nicht realitätsnah ansieht. Der Bundesrechnungshof empfiehlt daher eine vereinfachte Gewinnermittlung auf Basis der tatsächlichen Betriebseinnahmen. Die Ausgaben sollten hierbei nicht gesondert aufgezeichnet werden, sondern könnten nach einem pauschalen Anteil von den Einnahmen abgezogen werden.
Umrechnungskurs bei Grenzgängern in die Schweiz
Der bei der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 von Grenzgängern in die Schweiz anzuwendende durchschnittliche Umrechnungskurs ist von der Finanzverwaltung wie folgt festgelegt worden: 100 CHF = 81,00 Euro.
Steuereinnahmen explodieren
Die Steuereinnahmen des Landes Baden-Württemberg sind in den ersten zwei Monaten dieses Jahres um 13,35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Während das Land in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 insgesamt 3,68 Milliarden Euro eingenommen hat, waren es in diesem Jahr bereits 4,17 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs von einer knappen halben Milliarde Euro.
Minijob-Verdienstgrenze soll steigen
Die Bundesregierung beabsichtigt, die Verdienstgrenze für Minijobs von 400 Euro auf 450 Euro und die für sog. Midijobber, die zwar nicht pauschale, aber reduzierte Sozialbeiträge zahlen, von 800 Euro auf 850 Euro anzuheben. Der Zeitpunkt, ab dem die Änderungen gelten sollen ist allerdings noch offen.
Ordnungsgemäßes Fahrtenbuch
Ein von der Finanzverwaltung zu akzeptierendes Fahrtenbuch ist zeitnah und fortlaufend in einer geordneten und geschlossenen äußeren Form zu führen, die nachträgliche Einfügungen oder Veränderungen ausschließt oder zumindest deutlich als solche erkennbar werden lässt. Laufend, aber lose gefertigte Aufzeichnungen reichen nicht aus (BFH, 12.7.2011).
Heimkosten steuerlich berücksichtigungsfähig
Bei einem durch Krankheit veranlassten Aufenthalt in einem Seniorenheim sind die Kosten für die Unterbringung als außergewöhnliche Belastungen bei der Einkommensteuererklärung abzugsfähig. Der Aufenthalt kann auch dann krankheitsbedingt sein, wenn keine zusätzlichen Pflegekosten entstanden sind und kein Merkzeichen „H“ oder „Bl“ im Schwerbehinder-tenausweis vermerkt ist (BFH, 13.10.2010).
Elektronische vorausgefüllte Einkommensteuererklärung
Für den Veranlagungszeitraum 2013 soll eine vorausgefüllte Einkommensteuererklärung von der Finanzverwaltung dem Steuerzahler zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich hierbei um ein kostenloses Angebot der Finanzverwaltung, mit dem interessierte Bürger die zu ihrer Person bei der Steuerverwaltung gespeicherten Daten elektronisch abrufen und in die Einkommensteuererklärung übernehmen können. Bereits in einer ersten Stufe sollen den Nutzern Grundinformationen wie Namen und Adresse, vom Arbeitgeber bescheinigte Lohnsteuerdaten, Rentenbezugsleistungen, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und weitere Vorsorgeaufwendungen zur Verfügung stehen.
Aktuelles aus dem Steuerrecht
im MaiDie Einnahmen aus der größten Ländersteuer, der Grunderwerbsteuer, sind im Februar diesen Jahres bundesweit um über 15 Prozent gestiegen. Zu diesem starken Anstieg kam es u. a. durch den in einigen Bundesländern erhöhten Grunderwerbsteuersatz.
Besteuerung kleiner Landwirtschaftsbetriebe
Die Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen soll bei kleineren landwirtschaftlichen Betrieben geändert werden. Hintergrund ist ein Bericht des Bundesrechnungshofs, der die nach Durchschnittssätzen ermittelten Gewinne als nicht realitätsnah ansieht. Der Bundesrechnungshof empfiehlt daher eine vereinfachte Gewinnermittlung auf Basis der tatsächlichen Betriebseinnahmen. Die Ausgaben sollten hierbei nicht gesondert aufgezeichnet werden, sondern könnten nach einem pauschalen Anteil von den Einnahmen abgezogen werden.
Umrechnungskurs bei Grenzgängern in die Schweiz
Der bei der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 von Grenzgängern in die Schweiz anzuwendende durchschnittliche Umrechnungskurs ist von der Finanzverwaltung wie folgt festgelegt worden: 100 CHF = 81,00 Euro.
Steuereinnahmen explodieren
Die Steuereinnahmen des Landes Baden-Württemberg sind in den ersten zwei Monaten dieses Jahres um 13,35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Während das Land in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 insgesamt 3,68 Milliarden Euro eingenommen hat, waren es in diesem Jahr bereits 4,17 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs von einer knappen halben Milliarde Euro.
Minijob-Verdienstgrenze soll steigen
Die Bundesregierung beabsichtigt, die Verdienstgrenze für Minijobs von 400 Euro auf 450 Euro und die für sog. Midijobber, die zwar nicht pauschale, aber reduzierte Sozialbeiträge zahlen, von 800 Euro auf 850 Euro anzuheben. Der Zeitpunkt, ab dem die Änderungen gelten sollen ist allerdings noch offen.
Ordnungsgemäßes Fahrtenbuch
Ein von der Finanzverwaltung zu akzeptierendes Fahrtenbuch ist zeitnah und fortlaufend in einer geordneten und geschlossenen äußeren Form zu führen, die nachträgliche Einfügungen oder Veränderungen ausschließt oder zumindest deutlich als solche erkennbar werden lässt. Laufend, aber lose gefertigte Aufzeichnungen reichen nicht aus (BFH, 12.7.2011).
Heimkosten steuerlich berücksichtigungsfähig
Bei einem durch Krankheit veranlassten Aufenthalt in einem Seniorenheim sind die Kosten für die Unterbringung als außergewöhnliche Belastungen bei der Einkommensteuererklärung abzugsfähig. Der Aufenthalt kann auch dann krankheitsbedingt sein, wenn keine zusätzlichen Pflegekosten entstanden sind und kein Merkzeichen „H“ oder „Bl“ im Schwerbehinder-tenausweis vermerkt ist (BFH, 13.10.2010).
Elektronische vorausgefüllte Einkommensteuererklärung
Für den Veranlagungszeitraum 2013 soll eine vorausgefüllte Einkommensteuererklärung von der Finanzverwaltung dem Steuerzahler zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich hierbei um ein kostenloses Angebot der Finanzverwaltung, mit dem interessierte Bürger die zu ihrer Person bei der Steuerverwaltung gespeicherten Daten elektronisch abrufen und in die Einkommensteuererklärung übernehmen können. Bereits in einer ersten Stufe sollen den Nutzern Grundinformationen wie Namen und Adresse, vom Arbeitgeber bescheinigte Lohnsteuerdaten, Rentenbezugsleistungen, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und weitere Vorsorgeaufwendungen zur Verfügung stehen.



