Belastungen verhindern
Haus und Grund und Bund der Steuerzahler sprechen über GrundsteuerHaus und Grund und der Bund der Steuerzahler haben in einem Meinungsaustausch festgestellt, dass sie bei der Grundsteuerreform gleiche Interessen verfolgen. Es soll daher gemeinsam versucht werden, auf die Reformpläne Einfluss zu nehmen, um Mehrbelastungen zu verhindern.
Weiteres Gesprächsthema waren die Abschreibungsbedingungen bei Investitionen in erneuerbare Energien. Für Hausbesitzer, die vermieten, sind solche Investitionen normalerweise Erhaltungsaufwand, der über fünf Jahre abgeschrieben werden kann. Dies gilt aber nur für Einzelmaßnehmen wie den Austausch einer Heizungsanlage. Bei geballten Maßnahmen kann es dazu führen, dass mehrere Einzelmaßnahmen die Gebäudesubstanz steigern. Steuerlich ist dann von nachträglichen Herstellungskosten auszugehen. Dies führt dann dazu, dass die Kosten der Maßnahme über einen längeren Zeitraum - in der Regel 50 Jahre - abgeschrieben werden muss. Das ist eine deutliche Verschlechterung der Investitionsbedingungen. Hinzu kommt, dass Hausbesitzer in Baden-Württemberg zu solchen Maßnahmen durch das erneuerbare Energiengesetz gedrängt werden. Beide Verbände sind sich einig, dass dieses Problem von der Politik gelöst werden sollte. Es bietet sich an, dass Thema im Rahmen der Diskussion um die Steuervereinfachung einzubringen.
Unser Bild zeigt von links nach rechts den Geschäftsführer von Haus und Grund Württemberg Wernicke, das Mitglied im Vorstand des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg Möller, den Vorsitzenden Krahwinkel, den Vorsitzenden von Haus und Grund Württemberg und Bundestagsabgeordneten Hennrich, den stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Failenschmid sowie den stellvertretenden Vorsitzenden vom Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg Bilaniuk.




