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29.11.2011
Unsere Erfolge aus dem Jahr 2009
Erfolge in Baden-Württemberg
im ersten Halbjahr 2011- Nullverschuldung wurde auch 2009 gehalten
Im zweiten Jahr hintereinander ist es Baden-Württemberg gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden vorzulegen. Dies ist umso bedeutsamer, da das Land damit gegen den haushaltspolitischen Strom anderer Bundesländer geschwommen ist. Denn in anderen Bundesländern wusste man der Krise nur durch eine stattliche Ausweitung der Neuverschuldung zu begegnen. Aber eben nicht in Baden-Württemberg, was sicher auch dem Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg und seiner Überzeugungsarbeit zuzuschreiben ist. - Klage vor dem Staatsgerichtshof gegen Funktionszulagen
Anfang 2008 zogen drei Landtagsabgeordnete der Grünen mit einer Klage gegen die Funktionszulagen, Indexierung der Abgeordnetendiäten und gegen die steuerfreie monatliche Aufwandsentschädigung vor den Staatsgerichtshof. Anfang 2009 wurde die Klage dann abgewiesen, wenn auch nur aus formalen Gründen. Hoffnungsfroh stimmen allerdings die Anmerkungen der Richter. Denn auch sie fordern bei einer künftigen Regelung der Bezahlung von Landtagsabgeordneten zu prüfen, in welchem Umfang Funktionszulagen zulässig sind und ob deren Regelung den Fraktionen überlassen werden kann. Damit bestätigt das oberste baden-württembergische Gericht genau die Position, die der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg immer vertreten hat. - Reformszenarien und Ausgabenprojektion der Beamtenversorgung
So lautete der Titel des neuen Gutachtens des Finanzwissenschaftlichen Instituts des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg. Darin wird aufgezeigt, welche Reformschritte in der Versorgung der Landesbeamten sich wie finanziell auswirken. Und wie immer, wenn das Finanzwissenschaftliche Institut ein Gutachten vorlegt, war das Echo bis weit in die Landespolitik vernehmbar. Das Thema ist im Landtag angekommen und die Fraktionen haben erkannt, dass das Problem der Pensionsverpflichtungen dringend gelöst werden muss. - Einstieg in die Pension mit 67
Auch die Landesregierung ist sich bewusst, dass die Pensionslawine auf Baden-Württemberg zurast. Unsere Gutachten belegen in Euro und Cent, welche Verpflichtungen auf den Landeshaushalt zukommen. So hat die Landesregierung im Jahr 2009, wenn auch vorerst eher zaghaft, den Einstieg in die Pension mit 67 vollzogen. Bis zum Jahr 2023 soll sie auf freiwilliger Basis erreicht werden. Allerdings hat sich das Land eine Hintertür offen gehalten: Sollte bis Ende 2012 absehbar sein, dass die freiwillige Lösung nicht die gewünschten und notwendigen Einsparungen erbringt, will die Regierung in eine entsprechend schnellere Umsetzung der Pension mit 67 einsteigen. - 60 Jahre Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg e.V.
Am 21.10.2009 feierte der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg seinen 60. „Geburtstag“ mit einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart. Über 500 Gäste, darunter viele maßgebliche Personen der Landespolitik, besuchten die feierliche Veranstaltung und erlebten, wie der damalige Ministerpräsident Oettinger den erstmals verliehenen Generationenpreis entgegennahm. Auch die Medien berichteten bundesweit über das Ereignis und verdeutlichten damit den hohen Stellenwert des Bundes der Steuerzahler. Zugleich ist es gelungen, das Thema Staatsverschuldung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. - Erfolg beim Solidaritätszuschlag
Auch auf steuerliche Seite gibt es einen Erfolg zu berichten. So ist es gelungen, dass alle Finanzämter Baden-Württembergs – mit Ausnahme des Finanzamtes Balingen - Einspruchsverfahren gegen die Erhebung des Solidaritätszuschlags ruhen lassen. Die Einsprüche können mit Verweis auf das Musterverfahren eingelegt werden, dass der Bund der Steuerzahler vor dem Finanzgericht Niedersachsen führt. - Entlastung beim Wasserpfennig
In Baden-Württemberg liegt ein neuer Gesetzentwurf vor, der ein lange bestehendes Ärgernis entschärfen kann. Denn seit Jahren kämpft der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg gegen die Erhebung des Wasserpfennigs. Nun steht zumindest eine finanzielle und bürokratische Entlastung von Teilen der Wirtschaft bevor. Rund zehn Millionen Euro beträgt die finanzielle Entlastung und auch der bürokratische Aufwand wird durch gesetzliche Vereinfa-chungen verringert. Doch der Kampf geht weiter, unser Ziel bleibt die Vollständige Abschaffung des Wasserpfennigs.



