Das Problem der Verschuldung bei den Kommunen ist leider eine unendliche Geschichte. Denn obwohl die baden-württembergischen Kommunen im bundesweiten Vergleich bei der Pro-Kopf-Verschuldung verhältnismäßig gut dastehen, ist die Schuldenfreiheit immer noch eher die Ausnahme als die Regel. Zum Jahresende 2011 beliefen sich die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände beim nicht-öffentlichen Bereich in ihren Kernhaushalten auf rund 6,2 Milliarden Euro und damit sogar etwas niedriger als ein Jahr zuvor. Mehr dazu
Der Bund der Steuerzahler hat auch im Jahr 2012 die Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern im Land um einige Haushaltsplandaten gebeten, um eine Einschätzung bezüglich deren aktueller finanzieller Situation abgeben zu können. Mehr dazu
Nachdem der Personalbestand der baden-württembergischen Kommunen nach der Verwaltungsreform zu Beginn des Jahres 2005 relativ konstant bzw. sogar leicht rückläufig war, so ist seit 2009 eine leichte Zunahme festzustellen. Dies hat natürlich Konsequenzen für die Haushalte der Städte und Gemeinden, denn auf kommunaler Ebene machen die Personalausgaben immerhin mehr als ein Viertel der Gesamtausgaben aus. Mehr dazu
Wie schon in den Vorjahren erkundigte sich der Bund der Steuerzahler bei den 22 größten Städten Baden-Württembergs nach den Haushaltsplandaten, um eine Übersicht bezüglich der aktuellen finanziellen Lage in den Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern zu erhalten. Mehr dazu
Die Kommunalumfrage 2008
Fazit: Hohe Steuereinnahmen in diesem JahrDer Großteil der Städte geht im Jahr 2008 von Steuermehreinnahmen im Vergleich zum Vorjahr aus. Nur in zwei Städten ist die Entwicklung gegenläufig. In Ulm und Konstanz liegen vor allem die Gewebesteuereinnahmen deutlich niedriger als im Vorjahr. Im ersten Fall hat man letztes Jahr von erheblichen Nachzahlungen profitiert und in der Bodenseestadt gab es gravierende Veränderungen bei einem wichtigen Gewerbesteuerzahler. Dies zeigt, dass es bei dieser unzuverlässigen Einnahmequelle immer wieder Schwankungen gibt. Mehr dazu




