Baden-Württemberg - Kommunales

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02.02.2012

Verschuldete Kommunen

Deutliche Schuldenzunahme in Stuttgart

In Baden-Württemberg sind in vielen Städten und Gemeinden die Haushaltsberatungen noch nicht abgeschlossen. Die Haushaltssituation in den meisten Kommunen dürfte eigentlich nur eine Priorität zulassen: Keine neuen Schulden aufnehmen. Leider wird dieser Grundsatz häufig nicht befolgt, wie das Beispiel Stuttgart zeigt.

Die Kommunalpolitik orientiert sich naturgemäß nah an den Interessen der Bürger. Die Gemeinderäte werden mit Notwendigkeiten und Wünschen konfrontiert und versuchen, diesen möglichst zu genügen. Das ist zunächst einmal aller Ehren Wert. Ohne den Einsatz der Gemeinderäte würde unsere Demokratie nicht funktionieren. Mehr dazu

06.12.2011

Sparen in der Kommune

Zurzeit stehen in den baden-württembergischen Kommunen die Haushaltsberatungen an. Nachdem zwar in vielen Städten und Gemeinden die Steuereinnahmen wieder steil nach oben gehen, sieht man vielleicht auf den ersten Blick nicht die Notwendigkeit Einsparungen vorzunehmen. Doch sollte die Suche nach Einsparmöglichkeiten laufend auf der Tagesordnung stehen, denn zum einen gibt es viele Kommunen, die hoch verschuldet sind und zum anderen weiß man nie, ob sich nicht die derzeit günstige Einnahmesituation bald wieder ändert. Mehr dazu

02.11.2011

Teures Wasser und Abwasser

Die Wasserpreise sind in den vergangenen 20 Jahren in Baden-Württemberg in die Höhe geschossen. Im Jahr 1991 kostete ein Kubikmeter Trinkwasser in Baden-Württemberg im Durchschnitt 1,07 Euro 2011, inzwischen ist man im Jahr 2011 bei 1,94 Euro angelangt. Auch beim Abwasser verteuerte sich der Kubikmeterpreis erheblich und zwar von 1,12 Euro (1991) auf 2,22 Euro (2011). Die Entsorgung und Behandlung des Abwassers ist demzufolge um einiges teurer als die Bereitstellung und Lieferung von Trinkwasser. Mehr dazu

15.09.2011

Einbahnstraße Hebesätze

Die kommunale Steuerschraube wird weiter angezogen

Verkehrte Welt. Während landauf und landab von steigenden Steuereinnahmen und prall gefüllten Steuerkassen geredet wird, werden in Baden-Württemberg die kommunalen Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuer weiter angehoben. Die Entwicklung der Steuersätze kennt zum größten Teil nur eine Richtung: Nach oben. Die Zeche zahlen Bürger und Betriebe. Dabei wäre es jetzt an der Zeit für Entlastungen.

In Baden-Württemberg gibt es derzeit 1.101 Gemeinden. Im ersten Quartal dieses Jahres haben 166 dieser Gemeinden ihre Hebesätze verändert. Dabei bedeutet Veränderung in den allermeisten Fällen Erhöhung. Hebesatzsenkungen bilden die absolute Ausnahme. Mehr dazu
05.08.2011

Chance vertan

Gemeinden bleiben in der Personalkostenfalle

Deutschlands Kommunalvertreter atmen auf. Die von schwarz-gelb auf Bundesebene eingeführte Kommission, die eine Gemeindefinanzreform vorbereiten sollte, ist gescheitert. Es bleibt alles beim Alten, die Gewerbesteuer wird weiterhin erhoben. Ob sich die Gemeindevertreter mit ihrem Widerstand einen Gefallen getan haben, darf bezweifelt werden. Denn wenn alles beim Alten bleibt, bleiben auch die Probleme der Kommunen die gleichen - und die liegen vor allem auf der Ausgabenseite. Mehr dazu

06.06.2011

Kommunalumfrage 2011

Steuerschock in Konstanz

Auch in diesem Jahr hat sich der Bund der Steuerzahler bei allen Städten in Baden-Württemberg mit mehr als 50.000 Einwohnern, nach ihren Haushaltsplandaten erkundigt, um deren aktuelle finanzielle Lage einschätzen zu können. Mehr dazu

06.04.2011

Kommunalfinanzen

Ausgabenproblem, kein Einnahmenproblem

Es ist mal wieder soweit. Die Kommunen in Deutschland klagen über ihre schlechte Finanzlage - auch die Kommunen in Baden-Württemberg. In der Tat klafft in den Gemeindefinanzen eine Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben. Die Folge ist ein unveränderter Marsch in die Staatsverschuldung. Doch dafür sollte man nicht die Steuerzahler verantwortlich machen, denn die erfüllen ihr Soll voll und ganz.
Der Gemeindetag Baden-Württemberg und der Landkreistag Baden-Württemberg veröffentlichten zu Jahresbeginn eine Presseinformation mit der Überschrift: "Ebbe in Baden-Württembergs kommunalen Kassen." Mehr dazu

02.02.2011

Spartipps für Kommunalhaushalte

Wie in der Januar-Ausgabe von "Der Steuerzahler" angekündigt, geben wir einige Anregungen, wie und wo in den Städten und Gemeinden gespart und dadurch der Haushalt nachhaltig entlastet werden kann. Mehr dazu

07.12.2010

Großprojekte und deren Kosten

Das Beispiel Ludwigsburg

Allerorten hört man Klagen der Kommunen, nach denen die Finanzen der Städte Schieflage hätten. Das Geld reiche den Städten und Gemeinden nicht, um ihre Aufgaben zu erfüllen, so die Meinung. Umso mehr wundert es die Steuerzahler, wenn Gemeinden Großprojekte finanzieren, die mit erheblichen finanziellen Risiken und Folgekosten verbunden sind. Mehr dazu
31.08.2010

Die Kommunalumfrage 2010

Der Bund der Steuerzahler hat sich bei allen Städten in Baden-Württemberg, die mehr als 50.000 Einwohner haben, nach den Haushaltsplandaten erkundigt, um deren aktuelle finanzielle Situation einschätzen zu können. Sämtliche Städte - bis auf Freiburg - haben sich an unserer Umfrage beteiligt. Für die Unterstützung bedanken wir uns vielmals. Mehr dazu

26.07.2010

Gebührenzahler können Geld sparen

Seit vergangenem Jahr bringen die Kommunen ihre Abwassersatzungen auf den neuesten Stand. Hintergrund ist ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom März 2009, in dem entschieden wurde, dass Grundstückseigentümer die gesamte Wassermenge für die Gartenbewässerung bei der Bemessung der Abwassergebühr in Anrechnung bringen können. Durch den Gebührenzahler muss mittels eines entsprechenden Wasserzählers (Zwischenzähler) nachgewiesen werden, welche Menge Wasser nicht in die Kanalisation gelangt sondern zur Gartenbewässerung eingesetzt wird. In diesen Fällen wird in den örtlichen Satzungen die bisherige Bagatellgrenze von 20 Kubikmetern gestrichen. Mehr dazu

22.07.2010

Die Verschuldung der Kommunen in Baden-Württemberg

Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht regelmäßig eine Übersicht über die Verschuldung der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg. Hier finden Sie die Werte aller Kommunen geordnet nach Größenklassen. Die Daten bilden den Stand zum 31.12.2009 ab und wurden uns dankenswerterweise vom Statistischen Landesamt zur Verfügung gestellt. Mehr dazu
02.06.2010

Das Personal der Gemeinden 2009

Für die kommunalen Haushalte sind die Personalausgaben ein entscheidender Faktor. Denn hierbei handelt es sich um eine Position, die Jahr für Jahr einen großen Teil der Mittel bindet und die einen maßgeblichen Einfluss darauf hat, wie viel Geld einer Kommune für Investitionen bleibt. Im Jahr 2005 gaben die Kommunen in Baden-Württemberg rund 4,9 Mrd. Euro für ihr Personal aus – vier Jahre später lag man bei über 5,3 Mrd. Euro, also ein Anstieg um rund 9 Prozent. Mehr dazu

04.02.2010

Steuerzahler unter Druck

Gemeinden jammern auf hohem Niveau und ziehen die Steuerschraube an

Die Einnahmesituation der Kommunen treibt einige Vertreter der Gemeinden zu waghalsigen Ankündigen. Da wird der Eindruck erweckt, als stünden die Kommunen vor dem finanziellen Kollaps und als würden freiwillige kommunale Leistungen demnächst komplett eingestellt. Dabei ist nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler bei der Beurteilung der Lage Augenmaß gefragt.

Zugegeben, die Einnahmesituation der Kommunen in Baden-Württemberg ist aktuell nicht rosig. Zwar sind die tatsächlichen Steuereinnahmen für die Gemeinden in Baden-Württemberg im Jahr 2009 noch nicht veröffentlich, aber es steht fest, dass die Steuereinnahmen im Vergleich zu 2008 gesunken sind. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass die Jahre 2007 und 2008 ausgesprochen ertragreiche Einnahmejahre für die Kommunen im Land waren. Mehr dazu
07.09.2009

Die Kommunalumfrage 2009

Wie schon in den Vorjahren erkundigte sich der Bund der Steuerzahler bei den 22 größten Städten Baden-Württembergs nach den Haushaltsplandaten, um eine Übersicht bezüglich der aktuellen finanziellen Lage in den Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern zu erhalten. Mehr dazu

03.08.2009

Die Verschuldung der baden-württenbergischen Kommunen 2008

Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht regelmäßig eine Übersicht über die Verschuldung der baden-württembergischen Städte und Gemeinden. Die Werte aller Kommunen finden sie hier geordnet nach Größenklassen. Die Daten geben den Stand zum 31.12.2008 wieder und wurden uns freundlicherweise vom Statistischen Landesamt zur Verfügung gestellt. Mehr dazu
02.06.2008

Die Kommunalumfrage 2008

Fazit: Hohe Steuereinnahmen in diesem Jahr
Auch in diesem Jahr hat der Bund der Steuerzahler eine Kommunalumfrage unter den 22 größten Städten des Landes durchgeführt. Von allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern wurden die Haushaltsplandaten unter die Lupe genommen.
Der Großteil der Städte geht im Jahr 2008 von Steuermehreinnahmen im Vergleich zum Vorjahr aus. Nur in zwei Städten ist die Entwicklung gegenläufig. In Ulm und Konstanz liegen vor allem die Gewebesteuereinnahmen deutlich niedriger als im Vorjahr. Im ersten Fall hat man letztes Jahr von erheblichen Nachzahlungen profitiert und in der Bodenseestadt gab es gravierende Veränderungen bei einem wichtigen Gewerbesteuerzahler. Dies zeigt, dass es bei dieser unzuverlässigen Einnahmequelle immer wieder Schwankungen gibt. Mehr dazu
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