Option Verlustrücktrag
Es ist bereits gute Tradition, dass sich der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg (BdSt BW) und der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) treffen, um sich über finanzpolitische Themen auszutauschen. Auch in diesem Jahr fand dieser Meinungsaustausch statt und dabei wurde unter anderem über Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auf das Land gesprochen. Einig waren sich beide Institutionen darin, dass es keineswegs zu Steuererhöhungen kommen sollte, um die öffentlichen Haushalte auszugleichen. Auch die Flucht in die Staatsverschuldung verbietet sich. Folglich muss an die Politik appelliert werden, Ausgaben abzubauen, falls die Steuereinnahmen in Zukunft deutlich sinken sollten. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass die Umsätze der Industrie deutlich stärker geschrumpft sind als die Steuereinnahmen.
Einig waren sich LVI und BdSt BW vor allem darin, dass eine Option zur Bekämpfung einer Kreditklemme darin liegen könnte die Möglichkeit zu schaffen, Verluste der Unternehmen mit zurückliegenden Gewinnen zu verrechnen anstatt diese Verluste in die Zukunft vorzutragen.
Unser Bild zeigt in der ersten Reihe von rechts nach links den Vorsitzenden des BdSt BW Krahwinkel, den Vorsitzenden des LVI Dr. Koch, den stellvertretenden BdSt-Vorsitzenden Bilaniuk sowie den stellvertretenden LVI-Vorsitzenden Freytag. Dahinter zeigt das Bild von rechts nach links das geschäftsführende Vorstandsmitglied des LVI Wolf, das BdSt-Vorstandsmitglied Möller sowie den LVI Referenten Geiger.