Presseinformation 11/2011
Grunderwerbsteuer darf nicht erhöht werden!Zudem würde eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer anderen staatlichen Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel Wohn-Riester, zuwiderlaufen. Was Bürger an staatlicher Förderung von Wohneigentum erhalten, würde durch eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer wieder abgeschöpft.
Ein höherer Steuersatz würde außerdem besonders diejenigen treffen, die die von der Politik geforderte Mobilität zeigen und dadurch gezwungen sind, aus beruflichen Gründen umzuziehen. Weil die Grunderwerbsteuer bei jedem Erwerb eines Grundstücks anfällt, wird sich die Belastung bei mehrmaligem Wohnungswechsel deutlich kumulieren. Damit bestraft die Steuerpolitik genau die, die die immer wieder angemahnte Mobilität im Arbeitsleben an den Tag legen und zu Umzügen aus beruflichen Gründen bereit sind.
Stuttgart, 11.04.2011



