Presseinformation 25/2011
Bund der Steuerzahler appelliert an die Landesregierung: Keine GrunderwerbsteuererhöhungEine Anhebung der Grunderwerbsteuer wirkt sich im Südwesten bei den hohen Immobilienpreisen im Vergleich mit anderen Bundesländern besonders stark aus. So hat Bayern, ein Bundesland mit vergleichbarer Preisstruktur auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt, bewusst von einer Erhöhung der Grunderwerbsteuer abgesehen. Dort bleibt der Grunderwerbsteuersatz bei 3,5 Prozent.
Gegen eine Steuererhöhung spricht auch die Entwicklung der Steuereinnahmen.
Der Bund der Steuerzahler erinnert daran, dass das Land rund eine Milliarde Euro mehr Steuern einnehmen wird als bis vor kurzem erwartet. Dies ist weit mehr, als die durch die Grunderwerbsteuererhöhung zu erzielenden Einnahmen ausmachen. Somit dürfte das Ziel der Landesregierung, die Kinderbetreuung und -förderung auszubauen, auch ohne eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer erreichbar sein.
Stuttgart, 12.09.2011



