Presseinformation 5/2010
Bund der Steuerzahler kritisiert Warnstreik im öffentlichen DienstWährend viele Kommunen dringend notwendige Einsparungen ihren Bürgern kaum vermitteln können, kommen die Forderungen der Gewerkschaften zur Unzeit. Statt die öffentlichen Haushalte zu entlasten, werden Forderungen aufgestellt, die weitere Belastungen für die kommunalen Haushalte bedeuten. Darüber hinaus erfreuen sich Angestellte des öffentlichen Dienstes sicherer Arbeitsplätze, einem ausgeprägten Zulagensystem und einer hohen Altersversorgung. Alles Vorteile, von denen Beschäftigte in der Privatwirtschaft in der heutigen Krise nur träumen können.
Der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg fordert die Arbeitgeber auf, den Forderungen der Gewerkschaften keinesfalls nachzugeben. Außerdem zeigt der Streik, dass die öffentliche Hand weitere Möglichkeiten ausschöpfen sollte, um öffentliche Aufgaben zu privatisieren, wenn Private die Aufgabe ebenso gut erfüllen können wie der öffentliche Dienst. So kann der Staat einerseits seine Erpressbarkeit und andererseits seine Ausgaben reduzieren.
Stuttgart, 03.02.2010



