Baden-Württemberg - Steuern

Themen > Steuern
06.12.2011

Verzögerungsgeld im Rahmen einer Steuerprüfung

Neues Sanktionsinstrument bei verzögerter Mitwirkung

Mit dem Jahressteuergesetz 2009 hat der Gesetzgeber – bisher bei vielen Steuerzahlern weitgehend unbemerkt – das sog. Verzögerungsgeld eingeführt. Es kann u. a. festgesetzt werden, wenn der Steuerzahler bei einer Steuerprüfung nicht innerhalb einer angemessenen Frist Auskünfte erteilt oder Unterlagen vorlegt. Mittlerweile hat die Finanzverwaltung einen Fragen- und Antwortenkatalog erarbeitet. Es handelt sich hierbei um eine Orientierungshilfe für die Anwendung des Verzögerungsgeldes. Mehr dazu
03.11.2011

Besteuerung von Rentnern

Kontrolle wird verschärft

Im Zuge der Neuregelung der Besteuerung von Alterseinkünften wurde das sog. Rentenbezugsmitteilungsverfahren eingeführt. Hierdurch stehen den Finanzämtern Informationen über sämtliche seit 2005 ausbezahlte Renten zur Verfügung, und zwar nicht nur von der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch von privaten Versicherungen oder Versorgungswerken. Bisher haben die Finanzämter vor allem überprüft, ob Rentner in ihrer Einkommensteuererklärung alle Renten richtig und vollständig angegeben haben. Ab Ende Oktober will die Finanzverwaltung in Baden-Württemberg ihren Fokus nun verstärkt auf Senioren richten, die bisher keine Einkommensteuererklärung abgegeben haben, obwohl sie aufgrund der Höhe ihrer Altersbezüge hierzu verpflichtet gewesen wären. Mehr dazu
04.10.2011

Hochsteuerland Baden-Württemberg

Wie die Grunderwerbsteuer gemindert werden kann

Die grün-rote Landesregierung hat ihre Ankündigung wahr gemacht. Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 5 Prozent wurde auf den Weg gebracht. Bei Redaktionsschluss zeichnete sich ab, dass die Steuererhöhung am 1. November 2011 in Kraft treten könnte. Vor allem Familien werden es in Zukunft erheblich schwerer haben, Wohneigentum zu erwerben. Nun muss es darum gehen, die zusätzliche Belastung so gering wie möglich zu halten.

Baden-Württemberg macht sich bei der Grunderwerbsteuer zu einem Hochsteuerland. Mit 5 Prozent weist der Südwesten gemeinsam mit den Ländern Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Thüringen deutschlandweit den höchsten Steuersatz aus. Selbst notorisch klamme Länder wie das Saarland (4 Prozent) weisen erheblich attraktivere Rahmenbedingungen für den Immobilienkauf auf als Baden-Württemberg. Das in der Wirt-schaftskraft vergleichbare Bayern bleibt bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent - Tu Felix Bavaria. Mehr dazu
04.10.2011

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind bis zu 1.250 Euro im Jahr steuerlich abzugsfähig, wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Betragsmäßig unbegrenzt sind die Aufwendungen absetzbar, wenn der Raum den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit darstellt. Mehr dazu

07.09.2011

Vermietung von Immobilien

Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung

Die Vermietung von Immobilien ist in der Regel von der Umsatzsteuer befreit. Um den Vorsteuerabzug für die mit der Immobilie im Zusammenhang stehenden Aufwendungen geltend machen zu können, bietet sich der Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung an. Nach einer Verfügung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe sind hierbei u. a. folgende Grundsätze zu berücksichtigen. Mehr dazu
05.08.2011

Häusliches Arbeitszimmer

Steuerliche Behandlung neu geregelt

Aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts war der Gesetzgeber gezwungen mit dem Jahressteuergesetz 2010 die Voraussetzungen für die steuerliche Berücksichtigung von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer neu zu regeln. Ein hierzu ergangenes Schreiben des Bundesfinanzministeriums nimmt Stellung zu den wichtigsten Fragen, die sich zu dieser Neuregelung ergeben. Mehr dazu

06.04.2011

Tankgutscheine an Arbeitnehmer

Kleines "Steuersparmodell" jetzt einfacher zu praktizieren

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 44 Euro im Monat statt Barlohn steuer- und sozialversicherungsfreie Sachzuwendungen zukommen lassen. Eine in der Praxis mit am häufigsten vorkommende Sachzuwendung stellt die Überlassung von Tankgutscheinen dar. Mehr dazu

10.01.2011

Steueränderungen 2011

Obwohl verschiedene Steueränderungen für das Jahr 2011 voraussichtlich erst im Frühjahr dieses Jahres verabschiedet werden, z. B. das Steuerbürokratieabbaugesetz, gibt es bereits jetzt zahlreiche Änderungen zu beachten. Nachfolgend die Wichtigsten. Sofern nichts anderes angegeben ist, treten die Steueränderungen mit Wirkung 1. Januar 2011 in Kraft. Mehr dazu

04.01.2011

Aufwendungen an gesetzlich Unterhaltsberechtigte

Nachweis von Unterhaltsleistungen im Ausland

Aufwendungen für den Unterhalt an Personen im Ausland dürfen als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuer nur abgezogen werden, wenn diese Personen gegenüber dem Steuerzahler oder seinem Ehegatten nach inländischem Recht gesetzlich unterhaltsberechtigt, z. B. Eltern, nicht aber Kinder bei denen Anspruch auf Kindergeld besteht, und bedürftig sind. Bedürftig sind Personen, die nur geringes eigenes Vermögen und nur geringe Einkünfte oder Bezüge haben. Mehr dazu
20.10.2010

Rußpartikelfilter bei Diesel-Kfz gefördert

Das Programm zur Förderung der Nachrüstung von Diesel-Kfz mit Partikelfiltern wird auch im Jahr 2010 mit einem Förderbetrag von 330 Euro als Einmalzahlung fortgeführt. Erstmals wird in diesem Jahr auch die Nachrüstung von leichten Nutzfahrzeugen gefördert. Mehr dazu

26.07.2010

Änderungen bei der Kfz-Steuer

Durch das Fünfte Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes haben sich bei der Kraftfahrzeugsteuer einige Änderungen ergeben, die seit dem 1. Juli 2010 gelten. Mehr dazu

05.05.2010

Privatnutzung von Firmenwagen

Besteuerung bei mehreren Fahrzeugen im Betriebsvermögen

Kann ein Firmenwagen auch privat genutzt werden, muss der Steuerzahler diesen Vorteil versteuern. Eine Regelung, die immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Steuerzahlern und der Finanzverwaltung führt. Erschwerend kommt jetzt eine ab 2010 geltende Änderung bei mehreren Fahrzeugen im Betriebsvermögen hinzu. Mehr dazu

Aktuelles aus dem Steuerrecht

Jeden Monat neu ist unsere Rubrik "Aktuelles aus dem Steuerrecht", die Sie hier finden.
02.06.2010

Dienstfahrten mit privatem Kfz

Gleichbehandlung für alle Steuerzahler gefordert

Seit dem vergangenen Jahr erhalten Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg bei Nutzung eines privaten Fahrzeugs für Dienstfahrten bis zu 0,35 Euro je Kilometer steuerfrei von ihrem Arbeitgeber erstattet. Bei Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft können pauschal hingegen höchstens 0,30 Euro je Kilometer steuerfrei erstattet werden. Der Bund der Steuerzahler fordert, dass alle Steuerzahler vom Fiskus gleich behandelt werden. Mehr dazu
05.05.2010

Besteuerung von Grenzgängern

Bundesfinanzhof definiert berufsbedingte "Nichtrückkehrtage"

Der Bundesfinanzhof hat mit drei Urteilen zu Streitfragen bei der Besteuerung von sog. Grenzgängern nach den Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) mit der Schweiz und Frankreich Stellung genommen. Die Entscheidungen weichen hierbei zu einem großen Teil von der Rechtsauffassung der Finanzverwaltung ab und sind als Präzedenzfälle von Bedeutung für eine Vielzahl anderer Verfahren, die derzeit noch beim Bundesfinanzhof¸ aber auch den Finanzgerichten und den Finanzämtern, insbesondere in Baden-Württemberg, anhängig sind. Mehr dazu
08.04.2010

Behandlung von Beherbergungsleistungen

Bundesfinanzministerium veröffentlicht Anwendungsschreiben

Das vom Bund der Steuerzahler angemahnte Schreiben zur Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen ist jetzt vom Bundesfinanzministerium herausgegeben worden. Es beantwortet sowohl im Bereich der Umsatzsteuer (Aufteilung zwischen ermäßigt und nicht ermäßigt zu besteuernden Leistungen) als auch bei der Lohnsteuer (steuerliche Behandlung von Reisekosten) aufgetretene Fragen. Mehr dazu
12.01.2010

Meinungsaustausch

Bei einem Meinungsaustausch zwischen dem Bundestagabgeordneten und Vorsitzenden der Jungen Union Baden-Württemberg Bilger (im Bild rechts) und dem Stellv. Landesvorsitzenden Bilaniuk (Bildmitte) und Vorstandsmitglied Möller wurden viele Übereinstimmungen deutlich.
Generationengerechtigkeit und die damit verbundene Forderung nach Abbau der Staatsverschuldung sowie das Bestreben der überzogenen Abgabenbelastung Einhalt zu gebieten und Bürokratie abzubauen waren Schwerpunkte des Gesprächs.

Suche
Staatsverschuldung in Baden-W.
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0