Baden-Württemberg - Steuerrecht aktuell

Steuerrecht aktuell
26.05.2017

Steuerrecht aktuell

Juni 2017
  • 10 Prozent Steuermehreinnahmen im ersten Quartal 2017
    Im vergangen Jahr hat das Land Baden-Württemberg fast 10 Prozent mehr Steuern eingenommen als in 2015. Dieser Trend setzt sich fort. Im ersten Quartal 2017 lagen die Steuereinnahmen um 10,8 Prozent über dem Vergleichsquartal des Vorjahres.

  • 901 Euro Steuererstattung im Durchschnitt
    Zurzeit geben viele Steuerzahler ihre Steuererklärung ab, manche haben dies schon Ende Mai getan. Dass sich die Arbeit lohnen kann zeigen die neuesten Zahlen des statistischen Bundesamtes, wonach die Steuererstattung im Durchschnitt 900 Euro beträgt.

  • Rundfunkgebühren könnten steigen
    Die Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender geht davon aus, dass die Rundfunkgebühren ab 2020 steigen könnten. Der Vorsitzende der Kommission hält einen Zusatzbeitrag von über einem Euro für möglich. Die Rundfunkgebühren liegen derzeit bei monatlich 17,50 Euro.

  • Bundesfinanzministerium warnt vor betrügerischen E-Mails
    Das Bundesfinanzministerium warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, bei der Betrüger im Namen des Bundesfinanzministeriums E-Mails versenden, die als eFax getarnt sind. In diesen wird der Empfänger aufgefordert, einem Link in der E-Mail zu folgen. Grundsätzlich werden vom Ministerium keine E-Mails versendet, die einen Link enthalten. Daher sollte der Link nicht geöffnet und keinesfalls persönliche Daten oder Kreditkarteninformationen eingegeben werden.

  • Kommunen profitieren von gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen
    Nicht nur bei Bund und Ländern hat sich die Haushaltssituation im vergangenen Jahr stark verbessert, sondern auch bei den Kommunen. In Baden-Württemberg beruht die gute Finanz-lage der Kommunen maßgeblich auf den hohen Steuereinnahmen. Die wichtigste Steuerquel-le bleibt die Gewerbesteuer mit einem Plus von 9,1 Prozent gegenüber 2015. Durch diese Steuer nahmen die baden-württembergischen Kommunen 6,1 Milliarden Euro ein.

  • Steuererleichterungen bei massiven Frostschäden
    Inhabern von Betrieben, vor allem des Wein- und Obstbaus, aber auch der Ackerbaukulturen sollen Steuererleichterungen bei massiven Frostschäden gewährt werden. Beispielsweise seien zinslose Stundungen bereits fälliger Steuerforderungen denkbar, außerdem könnten Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer angepasst werden. In begründeten Fällen sei es zudem möglich, Vollstreckungen aufzuschieben, ohne dass dafür Zuschläge gezahlt werden müssen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Kosten für Wiederanpflanzungen zerstörter Dauerkulturen als sofort abziehbare Betriebsausgaben geltend gemacht werden können.

  • Höhere Pfändungsfreigrenzen ab Juli 2017
    Ab dem 1. Juli 2017 beträgt der unpfändbare Grundbetrag 1.133,80 Euro (bisher 1.073,88 Euro) monatlich. Dieser Betrag erhöht sich, wenn gesetzliche Unterhaltspflichten zu erfüllen sind, um monatlich 426,71 Euro (bisher 404,16 Euro) für die erste und um jeweils weitere 237,73 Euro (bisher 225,17 Euro) für die zweite bis fünfte Person.

  • Zertifizierte Sicherheitseinrichtung bei elektronischen Ladenkassen
    Ab 2020 müssen elektronische Ladenkassen über eine zertifizierte Sicherheitseinrichtung ver-fügen. Übergangsweise dürfen bestimmte Kassenmodelle bis Ende 2022 im Unternehmen eingesetzt werden. Das Bundesfinanzministerium hat jetzt eine Verordnung mit technischen Details vorgelegt. Der Verordnungsentwurf gilt nur für elektronische oder computergestützte Kassensysteme oder Registrierkassen. Nicht betroffen sind vorerst elektronische Buchhal-tungsprogramme, Waren- und Dienstleistungsautomaten, Taxameter und Wegstreckenzähler.
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