Baden-Württemberg - Steuerrecht aktuell

Steuerrecht aktuell
17.07.2017

Steuerrecht aktuell

Juli und August 2017
  • Anstieg der Steuereinnahmen in Baden-Württemberg ungebrochen
    Der Anstieg der Steuereinnahmen in Baden-Württemberg geht auch in 2017 in ungemindertem Umfang weiter. Von Januar bis Mai 2017 stiegen die Steuereinnahmen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,23 Milliarden Euro auf 14,65 Milliarden Euro bzw. um 9,15 Prozent an.

  • Elektronische Körperschaftsteuererklärung noch nicht einsatzbereit
    Wie schon im Jahr 2015 hat die Finanzverwaltung es auch in diesem Jahr nicht geschafft, die Formulare für die elektronische Körperschaftsteuererklärung 2016 rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Voraussichtlich soll das erforderliche Programm-Modul zur Übersendung der Körperschaftsteuererklärung erst Ende Juli 2017 einsatzbereit sein.

  • Abgabesatz Künstlersozialversicherung sinkt auf 4,2 Prozent
    Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt im Jahr 2018 von 4,8 Prozent auf 4,2 Prozent. Als Grund nennt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine verstärkte Prüf- und Beratungstätigkeit der Deutschen Rentenversicherung und der Künstlersozialkasse, sowie einen deutlichen Anstieg der abgabepflichtigen Unternehmen.

  • Beschäftigung von Schülern und Studenten in den Sommerferien
    Mit Beginn der Sommerferien werden wieder verstärkt Schüler und Studenten in den Betrieben tätig werden. Der Arbeitgeber hat hierbei ein Wahlrecht, ob er den Arbeitslohn entsprechend den persönlichen Lohnsteuerabzugsmerkmalen des Beschäftigten oder pauschal versteuern will. Behält der Arbeitgeber Lohnsteuer vom Arbeitslohn ein, können Ferienjobber zu viel gezahlte Lohnsteuer nach Ablauf des Kalenderjahres mittels einer Einkommensteuererklärung beim Finanzamt zurückfordern. Bei einem Bruttoarbeitslohn von bis zu 9.856 Euro im Jahr erhalten Ferienjobber in der Regel die einbehaltene Lohnsteuer komplett zurück. Pauschal versteuerter Arbeitslohn bleibt bei der Einkommensteuerveranlagung außen vor, die Besteuerung ist mit der pauschalen Lohnsteuer abgegolten.

  • Rentensteigerung erhöht Steuereinnahmen
    Zum 1. Juli 2017 stiegen die Renten in den alten Bundesländern um 1,9 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,6 Prozent. Hierdurch werden mindestens 120.000 weitere Rentner verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Das Bundesfinanzministerium erwartet hieraus Steuermehreinnahmen in Höhe von 205 Millionen Euro in 2017 und 2018 weitere 420 Millionen Euro.

  • Baden-Württembergische Kommunen mit Haushaltsplus
    Den Kommunen und Kreisen in Baden-Württemberg geht es im bundesweiten Vergleich sehr gut. Bereits sechs Jahre hintereinander haben die kommunalen Haushalte 2016 mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Das Plus gegenüber 2015 ist sogar noch einmal um 280 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden angestiegen.

  • Steuerbelastung gestiegen
    Berechnungen des Wirtschaftsinstituts IW Köln zeigen, dass die Steuerbelastung in den ver-angenen Jahren deutlich gestiegen ist. Danach muss ein Durchschnittsverdiener heute 12,1 Prozent mehr von seinem Einkommen an den Fiskus abgeben als 2005. Der Grund dafür ist, dass die Einkommen gestiegen sind, die Steuertarife dieser Entwicklung aber nicht angepasst wurden.

  • Oldtimer-Besitzer können Kfz-Steuer sparen
    Ab 1. Oktober dieses Jahres können Besitzer von Oldtimern eine Kombination aus H-Kennzeichen und Saison-Kennzeichen wählen. Damit muss für Oldtimer nicht immer die pauschale Jahres-Kfz-Steuer in Höhe von 191,73 Euro pro Jahr bezahlt werden. Stattdessen ist auch eine Zulassung für zwei bis elf
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Staatsverschuldung in Baden-W.
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