Baden-Württemberg - Wohnnebenkostenvergleich 2017

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06.04.2017

Wohnnebenkostenvergleich 2017

Der Wohnnebenkostenvergleich soll darstellen, wie stark ein „Musterhaushalt“ in den 20 größten baden-württembergischen Städten im Jahr 2017 durch staatlich verursachte Kosten belastet wird.

Folgende Annahmen liegen zu Grunde:

Es soll sich bei dem „Musterhaushalt“ um einen Drei-Personen-Haushalt in einer innerstädtischen Lage handeln.

Bei den Wasserentgelten wird von einem Verbrauch von 150 Kubikmetern pro Jahr ausgegangen. Es wurde der Mengenpreis inklusive Mehrwertsteuer und der Grundpreis („Zählergebühr“) inklusive Mehrwertsteuer ermittelt.

Bei den Schmutzwassergebühren wird ebenfalls ein Verbrauch von 150 Kubikmetern pro Jahr angenommen.

Die jährlichen Niederschlagswassergebühren orientieren sich an der versiegelten Grundstücksfläche. Hier wurde eine Fläche von 130 Quadratmetern als Maßstab gewählt.

Für die Abfallgebühren wurden die jährlichen Kosten für eine Restmülltonne ermittelt inklusive einer etwaigen Grundgebühr. Dabei gab es als Variante eine Tonnengröße von 60 Liter bei wöchentlicher Leerung oder eine Tonnengröße von 120 Liter bei zweiwöchentlicher Leerung. Bei den Abfallgebühren ist die Vergleichbarkeit generell schwierig, da sich die Leistungen bzw. „Angebote“ je nach Stadt- bzw. Landkreis zum Teil erheblich unterscheiden.

Bei den Bewohnerparkausweisen wurde die Verwaltungsgebühr für den Erwerb eines Parkausweises für das Jahr 2017 herangezogen.

Der Rundfunkbeitrag liegt einheitlich bei 210 Euro für das Jahr 2017.

Bei der Grundsteuer wurde ein Grundsteuermessbetrag (Einheitswert multipliziert mit Steuermesszahl) von 100 Euro angesetzt.

Die Übersicht finden Sie hier zum Download.
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